Egelsbach bekommt neue Funkfrequenzen

Die endgültige Einführung des 8,33 kHz-Rasters für alle Flugfunkgeräte ist nun schon mehr als zwei Monate her. Flugzeuge dürfen seit dem 1. Januar diesen Jahres nicht mehr ohne ein entsprechendes Funkgerät betrieben werden. Anders ist es bei den Bodenstationen. Denen hat man noch bis zum Ende diesen Jahres Zeit für die Umstellung gegeben. In Egelsbach werden die Frequenzen von ‚Vorfeld‘ und ‚Info‘ am 29.03.2018 an das neue Raster angepasst.

Die neue Bezeichnung ist nicht mehr ‚Frequenz‘, sondern ‚Kanal‘. Die Kanäle lauten dann. Vorfeld: 121,730 und Info: 118,405. Der Umstellungstermin ist insofern günstig, weil Anfang April die neuen ICAO- Sichtflugkarten herauskommen und dort natürlich die richtigen Zahlen aufgedruckt sein sollten. Probleme wären allerdings anderenfalls auch nicht zu erwarten, denn die physikalischen Frequenzen wurden nicht verändert. Nach wie vor senden und empfangen die Funkgeräte der Egelsbacher Bodenstation auf den Frequenzen 121,725 MHz und 118,400 MHz.

Wer dazu mehr Einzelheiten wissen möchte, kann jetzt weiterlesen, für einen sicheren Betrieb des Funkverkehrs ist dieses Detailwissen allerdings nicht wichtig.

Alle Frequenzen im 25 kHz- Raster behalten auch mit der neuen Einteilung ihren Platz. Zwischen zwei 25 kHz- Frequenzen werden durch das 8,33 kHz- Raster jeweils zwei neue Frequenzen eingefügt. Zum Beispiel folgen in der Frequenzliste der Frequenz 121,725 MHz die Frequenzen 121,7333 MHz und 121,7417 MHz, bevor wieder die ‚25 kHz-Frequenz‘ 121,750 folgt. Um allerdings die Sache nicht zu kompliziert zu machen, hat man die Bezeichnung etwas vereinfacht, wodurch die Frequenz 121,7333 MHz jetzt ‚Kanal 121,735‘ und die Frequenz 121,7417 MHz ‚Kanal 121,740‘ heißen. Da die neuen Bezeichnungen nicht mehr die genaue Frequenz darstellt, hat man sie ‚Kanal‘ genannt. Allerdings werden auch die alten 25 KHz Frequenzen umbenannt. Die Frequenz 121,725 MHz heißt daher ‚Kanal 121,730‘ und die Frequenz 118,400 MHz ‚Kanal 118,405‘, obwohl in diesen Fällen die physikalische Frequenz nicht verändert wurde. Also alleine die Kenntlichmachung des 8,33 kHz-Rasters führt zur Umbenennung der Frequenzen in ‚Kanäle‘ und den neuen ‚Namen‘.

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