Unter anderem ist eine wesentliche Neuerung erreicht worden: Ausländisch registrierte Flugzeuge, für die es kein Lärmzeugnis gibt, die aber die Lärmgrenzwerte dennoch erfüllen, kommen ebenfalls in den Genuß der reduzierten Landegebühren.

Der Hintergrund: Im Rahmen der lizenzmäßigen Gleichbehandlung von ausländischen Flugzeugen aus Europa werden immer mehr ausländisch registrierte Flugzeuge in Egelsbach stationiert. Für nicht alle dieser Flugzeuge ist in den nationalen Bestimmungen ein offizielles Lärmzeugnis vorgesehen. Auf Grund der Tatsache, dass die technische Ausstattung, speziell Propeller und Schalldämpfer, wegen der immer notwendigen Zulassung nicht sehr Variantenreich ist, erfüllen viele Flugzeuge auch ohne Lärmzeugnis die in Egelsbach gültigen Grenzwerte. Diese Flugzeuge waren bisher in der Gebührenordnung nicht berücksichtig und daher benachteiligt.

Als Grundlage wird die sogenannte 'Noise List' der EASA verwendet, in der die Ausstattung (Motor, Propeller, Schalldämpfer) aufgeführt ist und ein Lärmwert existiert. Für Flugzeuge, die kein Lärmzeignis besitzen, kann eine Behörde oder ein Prüfer für Luftfahrtgerät die Übereinstimmung bestätigen. Diese Bestätigung ist im voraus (nicht nachträglich!) bei der HFG zu hinterlegen.

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